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	<title>NeonGrau Fotografie</title>
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	<description>Willkommen bei NeonGrau Fotografie Münster &#124;  Ihre Adresse für Werbe und Reportage Fotos</description>
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		<title>Fotografie und Musik aus Münster</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 13:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich grüße Euch, heute ist ein schöner, ein sonniger Tag. Ein Tag, der nicht besser sein könnte, um ein Event anzukündigen, das von Freunden für Freunde gemacht wird. Philipp Schmidt alias Pepone lädt am 25. Mai 2012 in die Pension Schmidt (Alter Steinweg 37 Münster) ein, um Ohr und Auge mit Musik, Grafik und Fotografie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1346" title="NeonGrau,Ausstellung 1" src="http://www.neongrau-fotografie.de/wp-content/uploads/2012/04/NeonGrauAusstellung-1-550x253.jpg" alt="" width="550" height="253" /></p>
<h2>Ich grüße Euch,</h2>
<p>heute ist ein schöner, ein sonniger Tag. Ein Tag, der nicht besser sein könnte, um ein Event anzukündigen, das von Freunden für Freunde gemacht wird.<br />
Philipp Schmidt alias Pepone lädt am 25. Mai 2012 in die Pension Schmidt (Alter Steinweg 37 Münster) ein, um Ohr und Auge mit Musik, Grafik und Fotografie zu verwöhnen. Aufgetischt wird feinster Singer-Songwriter-Sound, unter anderem von Jacinto Mendez und dem Gastgeber Philipp Schmidt himself.</p>
<p>Außerdem bringen Nora Blume aus Berlin und Maurice Ressel aus Münster die Wände mit fotografischen Arbeiten zum Erzählen. Und, als würde das alles noch nicht genügen, kommt abends noch feinster Elektro obendrauf…BINGO!</p>
<p>Gruß – Euer Maurice von NeonGrau</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1347" title="NeonGrau,Ausstellung 2" src="http://www.neongrau-fotografie.de/wp-content/uploads/2012/04/NeonGrauAusstellung-2-550x252.jpg" alt="" width="550" height="252" /></p>
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		<title>Vier Rollen für Karokh</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 12:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Stories]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich mit Marc Zanger im Frühjahr 2011 am Frankfurter Airport auf unserem Gepäck saß und auf den Flug nach Kabul wartete, warteten wir nicht nur darauf, sondern auch auf eine Antwort vom Monster Skateboard Magazine. Nur wenige Minuten zuvor war uns beiden (schon irgendwie reichlich spät) eingefallen, dass man doch aus unserer Aktion mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-666  alignnone" title="skate-aid,Afghanistan,Monster Skateboard Magazine,Kids, Kinder" src="http://www.neongrau-fotografie.de/wp-content/uploads/2012/01/skate-aidAfghanistanMonster-Skateboard-MagazineKids-Kinder-551x369.jpg" alt="" width="551" height="369" /></p>
<p>Als ich mit Marc Zanger im Frühjahr 2011 am Frankfurter Airport auf unserem Gepäck saß und auf den Flug nach Kabul wartete, warteten wir nicht nur darauf, sondern auch auf eine Antwort vom Monster Skateboard Magazine. Nur wenige Minuten zuvor war uns beiden<br />
(schon irgendwie reichlich spät) eingefallen, dass man doch aus unserer Aktion mit den richtigen Fotos eine coole Story für die einschlägigen Skate Mags zaubern könnte…….<br />
Gesagt getan. Marc kannte noch aus seiner frühen Skatezeit den Chefredakteur des Monster Skateboard Magazine Oliver Tirsch, den er, nachdem wir uns ein kleines Konzept aus dem Kopf geschlagen hatten, hastig anrief und eine Nachricht auf die Mailbox hinterließ. Wir hatten nur noch 15 Minuten bis zu Check In, als das Telefon dann endlich rappelte. Marc sprang auf und ging ran. Er grinste fröhlich …ich sah es in seinem Gesicht …es hat geklappt!! Wenn wir mit einer guten Story und noch besseren Fotos zurückkommen, gibt’s nen Zweiseiter in der nächsten Ausgabe!!<br />
Hier für euch der Originaltext der Monster mit ein Paar nicht veröffentlichten Fotos. Die Bilder vom Originalartikel gibt es hier.Viel Spaß.//Maurice Ressel</p>
<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-671" title="skate-aid,Afghanistan,Monster Skateboard Magazine,Marc Zanger" src="http://www.neongrau-fotografie.de/wp-content/uploads/2012/01/skate-aidAfghanistanMonster-Skateboard-MagazineMarc-Zanger-275x184.jpg" alt="" width="275" height="184" /><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-669" title="skate-aid,Afghanistan,Monster Skateboard Magazine" src="http://www.neongrau-fotografie.de/wp-content/uploads/2012/01/skate-aidAfghanistanMonster-Skateboard-Magazine-275x184.jpg" alt="" width="275" height="184" /></p>
<h2>Artikel vom Monster Skateboard Magazin Nr.299</h2>
<p>Als mir mein alter Freund Marc, mit dem ich Mitte der 90er die Anfänge meiner Skateboard Zeit geteilt habe, davon erzählte, er wolle bald nach Afghanistan reisen, war ich – gelinde gesagt – perplex. Sein Plan, als Aktivist für ein Skateboard Projekt namens Skate-Aid in dem von Krieg gebeutelten Land ein Skatepark zu bauen, klang zuallererst einmal gefährlich – während sich mir der tatsächliche Nutzen seiner solchen Aktion nicht direkt erschloss.</p>
<p>Jetzt, ein Jahr später, besuchte Marc, begleitet von Fotograf Maurice Ressel aus Münster, noch einmal das Dorf Karokh im Westen Afghanistans, in dem er damals den Kids das Skateboard fahren näher gebracht hatte. Hier seine Notizen von Unterwegs.// Oliver Tielsch</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-673" title="skate-aid,Afghanistan,Monster Skateboard Magazine,Maurice Ressel 2" src="http://www.neongrau-fotografie.de/wp-content/uploads/2012/01/skate-aidAfghanistanMonster-Skateboard-MagazineMaurice-Ressel-2-551x369.jpg" alt="" width="551" height="369" /></p>
<p>Skateboarding in Afghanistan. Das klingt nach zwei Welten, die nicht zusammenpassen. Und doch sitzen wir gerade zum zweiten Mal im Flieger auf dem Weg nach Kabul. Im Gepäck haben wir Skateboards und Schutzausrüstung, die wir an Schulkinder übergeben werden.<br />
Ein Jahr zuvor war ich schon mal für das Projekt “skate-aid” am Hindukusch, wo wir in Zusammenarbeit mit den Grünhelmen den ersten Outdoor-Betonskatepark Zentralasiens gebaut haben. Grünhelm-Ingenieur Zobair Akhi hat die Arbeit an Schaufeln und Schubkarre organisiert und innerhalb von sechs Wochen hatten wir den Park realisiert. Später habe ich den Kids die ersten Skatebasics beigebracht. Jetzt kommen wir also zurück, voller Vorfreude auf unsere Freunde von damals und dieses liebgewonnene Land!</p>
<p>Nach drei Tagen in der Hauptstadt Kabul fahren wir endlich nach Karokh in der Provinz Herat. Diese Gegend hat mit dem Großstadtleben Kabuls wirklich nichts mehr gemein. Das Leben dort ist längst nicht so modern, es gibt kein fließend Wasser, die Stromversorgung läuft allenfalls über die wenigen Generatoren und statt von Toiletten sprechen wir hier von erdigen “Shitholes”. In Karokh herrscht noch das alte afghanische Leben; anders als in Kabul begegnet man hier keine Frau über 13 ohne Burka. Hier entscheiden die Dorfältesten und die Mullah über Recht und Gesetz. Es gibt zwar auch Polizei, aber im Zweifel haben die deutlich weniger zu melden.</p>
<p>Als wir uns mit unserem schlecht gefederten Auto durch die Gassen von Karokh in Richtung Park schlängelten, tauchten immer mehr vertraute Kindergesichter auf, die jubelnd auf uns zulaufen. Die Kinder hatte im vergangenen Jahr zum ersten Mal in ihrem Leben ein Skateboard gesehen. Nach den ersten kleinen Erfolgen bei den Sessions damals wollten alle nur noch aufs Rollbrett und loslegen! Unglaublich, wie schnell sich Skaten in den Köpfen der Kids festgesetzt hat. Das Wahnsinnige an den Kindern ist, dass sie absolut angstfrei sind. Einer der Jungs hat damals gesehen, wie ich in die Rampe gedropt bin – kaum hatte er das Skateboard unter den Füßen, war das das Erste, was er versuchte. Er stand vorher noch nie auf einem Board, doch wir mussten ihn eher bremsen als anleiten. Ganz zu schweigen davon, dass wir echt aufpassen mussten, dass sie die mitgebrachte Schutzausrüstung auch anlegten. Den Kids ist in diesem Moment wirklich alles egal. Wenn sie auf dem Skateboard stehen ist für sie die Welt in Ordnung!</p>
<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-674" title="skate-aid,Afghanistan,Monster Skateboard Magazine,Maurice Ressel" src="http://www.neongrau-fotografie.de/wp-content/uploads/2012/01/skate-aidAfghanistanMonster-Skateboard-MagazineMaurice-Ressel-275x184.jpg" alt="" width="275" height="184" /><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-675" title="skate-aid,Afghanistan,Monster Skateboard Magazine,Marc Zanger 3" src="http://www.neongrau-fotografie.de/wp-content/uploads/2012/01/skate-aidAfghanistanMonster-Skateboard-MagazineMarc-Zanger-3-275x184.jpg" alt="" width="275" height="184" /></p>
<p style="text-align: left;">Abseits des Skateparks sieht das Leben natürlich ganz anders aus. Eine Kindheit in Karokh ist geprägt von den Sorgen und Nöten der Erwachsenenwelt. Die Kinder müssen schon früh mithelfen, das Überleben der Familie zu sichern. Sie verrichten neben der Schule Arbeiten auf dem Feld oder im Haushalt, damit der Verdienst ausrecht. Gerade deswegen fahren wir auch dieses Mal wieder mit der Erkenntnis zurück nach Deutschland, dass Skateboarding hier eben doch perfekt hinpasst: Die Kinder können auf dem Skateboard wenigstens für kurze Zeit der Realität entfliehen. Die Realität zeigt sich natürlich auch im Skate-Unterricht.</p>
<p style="text-align: left;">Maurice fand sich ein ums andere Mal in der Situation, dass Kinder Schusswaffen in den Park mitgebracht hatten, um ihn damit zu beeindrucken. Waffen gehören in diesem Land eben noch immer zum Alltag. Sich in der Situation wiederzufinden, kleinen Jungs genau jene Aufmerksamkeit vorzuenthalten, die sie gehofft hatten durch ihr Gewehr zu bekommen, macht einem sehr deutlich klar, welchen ganz anderen Ansatz man selbst verfolgt und welche Chancen dieser eventuell bietet. Denn beim Skaten können die Kids ganz allein etwas erreichen und kämpfen dabei nur gegen sich selbst und die Physik, nicht gegen andere.<br />
Sie erfahren oft zum ersten Mal in ihrem Leben Anerkennung und Erfolg und sind ein Teil einer Gemeinschaft, die genauso fühlt wie sie selbst. Das gibt ihnen genug Selbstbewusstsein, um den negativen Einflüssen, denen sie täglich ausgeliefert sind, zu wiederstehen.</p>
<p><img class=" wp-image-676  alignnone" title="skate-aid,Afghanistan,Monster Skateboard Magazine,Marc Zanger 2" src="http://www.neongrau-fotografie.de/wp-content/uploads/2012/01/skate-aidAfghanistanMonster-Skateboard-MagazineMarc-Zanger-2-551x369.jpg" alt="" width="551" height="369" /></p>
<p>Und dafür lohnt es sich zu kämpfen.<br />
Die Kinder in Karokh müssen weiter skaten können.<br />
Wir kommen auf jeden Fall wieder! // Marc Zanger</p>
<p>Mehr Informationen über die Projekte von skate-aid findet ihr unter <a href="http://www.skate-aid.org">www.skate-aid.org </a><br />
oder auf <a href="http://www.grünhelme.de">www.grünhelme.de</a>.</p>
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